Integration im St. Elisabeth Kindergarten
Integration – gemeinsame Erziehung von Kindern die von Behinderung bedroht sind und nicht behinderten Kindern
Unser Leitgedanke: Es gibt keine Norm für das Mensch sein. Es ist normal verschieden zu sein. (Zitat Richard von Weizsäcker)
Wir als Kindergarten verstehen uns als Lebensraum für alle Kinder. Dies bedeutet für unsere Arbeit in der Einrichtung, Lebens- und Spielräume zu schaffen und so zu gestalten, dass die Kinder und deren Eltern sich gleichermaßen geborgen, wohl, angenommen und verstanden fühlen. Die Kinder sollen sich gemäß ihrem Rhythmus entwickeln können, so dass sie ihren Kindergarten- und Lebensalltag gestalten können.
Voraussetzung für die Umsetzung von Integration ist das genaue Beobachten, Begleiten und Wahrnehmen der Kinder innerhalb der Gruppe und des näheren Umfeldes. Durch beobachten und reflektieren, können wir feststellen wo Bedürfnisse, Stärken und Fähigkeiten der einzelnen Kinder liegen. Um dann dort mit der gezielten Förderung anzusetzen. Die Fördermaßnahmen orientieren sich an den Stärken und Fähigkeiten der Kinder z.B.
· Im Kindergartenalltag darauf zu achten , dass jedes Kind möglichst zur Selbständigkeit erzogen wird – alleine zur Toilette gehen ; sich an und ausziehen; frühstücken; Konflikte lösen und Entscheidungen treffen – Handlungskompetenzen entwickeln und lernen
· Hilfestellung geben beim Kontaktaufbau zu anderen Spielpartnern und Freunden
· Material zur Verfügung stellen für vielseitige Erfahrungen
· Durch gezielte Einzel- und Gruppenangebote
· …… usw……
Elternarbeit - Kooperation mit Eltern, Therapeuten, ….
Die enge und offene Zusammenarbeit mit den Eltern und auch Fachkräften/ Therapeuten ist eine weitere Voraussetzung für das Gelingen von Integration. Wir können uns gegenseitig unterstützen. Wichtig ist es, sich gemeinsam Ziele zu setzen und sich immer wieder darüber auszutauschen wie und ob diese erreicht wurden.
Jede Familie und jedes Elternteil, hat eine andere Lebensgeschichte, Lebenssituation und Lebensvoraussetzung, was die enge Zusammenarbeit beeinflusst. Dies bedingt eine sensible und verständnisvolle Elternarbeit und Beratung in Form von Entwicklungsgesprächen, Elternabenden und Elterngesprächen.
In unserer Einrichtung arbeitet Sabrina Temminghoff als Fachkraft für die Integration
